Partizipation
Gemeinsames Lernen ist wunderbar
AUSGANGSLAGE
Erzieher, Lehrer und Sozialpädagogen begegnen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen häufig als Erziehende und Wissende. Eine Begegnung auf Augenhöhe findet oft nicht statt. Unsere notwendigen Erziehungs- und Lernprozesse beinhalten ein Machtgefälle. Die gemeinsame Beschäftigung mit einem Thema und das gemeinsame Lernen schaffen neue Handlungs-, Sicht- und Erlebensmöglichkeiten.
BISHERIGE ERFAHRUNGEN
Bereits mehrfach haben Kinder- und Jungendhilfeeinrichtungen und andere Institutionen sich mit den Themen Suchtmittelkonsum, Gewalt und Aggression, Diebstahl und Jungendkriminalität sowie Prostitution erfolgreich auseinandergesetzt. Diese Erlebnisse haben Mitarbeiter und Betreute nachhaltig beeindruckt und Prozesse angestoßen.
METHODEN
Partizipation und gemeinsames Gestalten des gesamten Trainings sind elementarer Bestandteil dieses Konzepts. Alle vorhandenen Kompetenzen und Methoden unserer Trainervielfalt bieten wir Ihnen für Ihr eigenes Konzept an. Wir stehen Ihnen mit unserem Expertenwissen aus den Bereichen der Akrobatik, musischen und kreativen Angebote, Selbstbehauptung, des interkulturellen Kompetenztrainings und der geschlechtsspezifischen Ansätze zur Verfügung.
ZIEL
- Förderung demokratischer Prozesse
- Transparenz der Verantwortung in der Einrichtung
- Entlastung durch Verantwortungsübernahme aller Beteiligten
- Partizipation durch gemeinsames Lernen als nachhaltiges wunderbares Erleben
AUSGANGSLAGE
Die Anforderungen an Erzieher, Lehrer und Pädagogen sind vielfältig und komplex. Es muss stets flexibel und situationsgerecht reagiert werden. Professionalität und Authentizität, Wertschätzung und Reflektionsfähigkeit werden trainiert.
METHODEN
Das Szenische Spiel ist eine sichere Methode, um sowohl das eigene als auch das fremde Verhalten zu reflektieren. „Spielerisch“ finden die Teilnehmer einen Zugang zum Handeln in vorgestellten Rollen. Die Ausbildung von Empathie und die Überprüfung des Selbst- und Fremdbildes stehen im Vordergrund.
ZIEL
Die Teilnehmer erwerben methodische Handlungskompetenzen, mit denen sie auf kreative Weise selbstständig arbeiten können. Kommunikationsfähigkeit, Konfliktfähigkeit sowie Einfühlungsvermögen werden gesteigert. Die gewonnenen Handlungskompetenzen eröffnen neue Chancen.
METHODEN
Niedrigseilgärten sind mobile Kletteraufbauten zwischen Bäumen. Die Kletterelemente sind auf Kniehöhe der Teilnehmer angebracht. Der Niedrigseilgarten ist eine Methode, die gegenseitiges Vertrauen und Kommunikation fordert und trainiert. Durch die Bewegung in der Natur entsteht eine angenehme Lernsituation, die durch verschiedene Aktionen und Spiele variiert werden kann.
ZIEL
Der Umgang mit Frustration, Stress und gruppendynamischen Prozessen wird spielerisch und sportlich mit den Kletterern trainiert. durch unterschiedliche Aufgabenstellungen und Schwierigkeitsgrade beim Überqueren des Parcours wird ein neues Körpergefühl entwickelt. Gleichzeitig werden der Zusammenhalt und die Kooperation der Gruppe gefördert.
Siehe Akrobatik und Jonglage
Seminarinfos:
Dauer 1 – 3 tägig - oder auch als langfristiges Projekt planbar.
Termin nach Absprache
Ort bundesweit, auch als INHOUSE-Fortbildung buchbar
Trainer Neetje Brandt, Elisabeth Gieseler, Andre Henning, Anja Stahlhut, Dirk Meyer, Kurt Thünemann
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Flyer "Partizipation [516 KB] "
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Flyer "Partizipation [1.664 KB] "
